Jakobsweg 2019

Von Winnenden nach Sulz am Neckar

Jeden Morgen stapften sie aufs Neue los in einen ungewissen Tag. Getragen durch die Gemeinschaft, das gemeinsame Lachen, das ermutigende Wort des Anderen und das tiefe Vertrauen, das einen umgibt, wenn man anfängt loszulassen und sein Leben in Gottes Hände zu legen. Sie erfuhren Gastfreundschaft und freundliche Aufnahme in Gemeindehäusern – in Esslingen, Schlaitdorf und Wolfshausen, im CVJM in Tübingen und in einer Pilgerherberge in Ihlingen. Belohnt wurden alle Strapazen jeden Abend mit einem guten Essen von Brigitte, der Mutter unserer Jugendsekretärin Michaela. Nach sechs erfüllten Tagen landeten die Pilger wieder im Alltag – gestärkt an Leib, Seele und Geist und voller Erinnerungen. Von Renate Hiery.

Intensive Tage auf dem Jakobsweg liegen hinter uns! Tage voll Begegnungen, Tiefsinn, Tränen, Lachen

Gott segne deinen Aufbruch Mein Segen in Winnenden
die Angst vor dem Ungewissen sechs Tage mit 130 Kilometern vor mir
die Vorfreude auf das Neue meine Gruppe mit 24 Leuten
den Schmerz des Abschieds zwischen 15 und 66 Jahren

Gott segne dein Unterwegssein auf schattenlosen Wegen
den ersten Schritt mit mühsamen Anstiegen
die erste Meile auf nicht endenden Asphaltstraßen
und auch die Pause Endlich sich stärken, Atem holen, ausruhen

Gott segne dein Ankommen Wo schlafen wir heute Nacht?
die letzten Meter doch die letzten Meter kriechen dahin!
das ersehnte Ziel Eine Dusche? Welch ein Luxus!
das endlich-da-sein Das Essen wartet. Angekommen!

Gott segne deinen Weg Sechs Tage Bewahrung und gutes Wetter
er leitet und begleitet dich Schutz vor Gewitter, berührende Gespräche
er stärkt und ermutigt dich Gute Impulse für den Tag
er beschirmt und beflügelt dich Austausch am Abend, Kraftquelle für den
nächsten Tag

Amen So war´s