Legocamp 2018

LEGO-Architektur 200.000

Wer hat schon 200.000 Legosteine, mit denen man seine eigene Lego-Stadt bauen kann? Dreißig motivierte Kinder und Mitarbeiter fühlten sich an drei Tagen in den Sommerferien wie im Paradies, denn sie konnten aus dem Vollen schöpfen! Ein Exklusivbericht unserer LEGO-Stadt Korrespondenten Lasse Krähner und Matthias Kirsch.

Am Anfang stand die Ideensuche: „Was gehört in eine Stadt?“. Nachdem das mit Nachdenken und Hilfe von Passanten-Interviews geklärt war, ging es los: In kleinen Gruppen und mit Unterstützung der Mitarbeiter kreierten die jungen Architekten nach und nach ein spektakuläres Bauwerk nach dem anderen. Unterbrochen wurde das Projekt mit actionreichen Spielen. Und zum Abschluss des Programms gab es eine Reflexion und eine knackige, kurze Andacht über das Vertrauen in Gott.

Am zweiten Tag beschäftigten wir uns mit der Frage, ob denn alle Menschen die Häuser unserer Stadt verwenden können. Wir lernten, wie es ist, nicht sprechen, sehen oder hören zu können und versuchten auch für Menschen mit den unterschiedlichsten Einschränkungen kreative Lösungen beim Städtebau zu finden.

Das Thema Umwelt sollte am letzten Tag genauer betrachtet werden: Unter diesem Aspekt wurde der letzte Feinschliff an der Legostadt vorgenommen und am Nachmittag wurde die Arbeit der letzten Tage den Eltern präsentiert. So drängelten sich viele staunende und eifrig fotografierende Erwachsene und Kinder um dieses spektakuläre, in drei Tagen errichtete Werk. Danach hieß es Abschied nehmen von unserer schönen Stadt, denn um das Abbauen kamen wir nicht herum. Zum Glück haben alle Anwesenden kräftig mitgeholfen, so dass die jungen Architekten mit vielen neuen Eindrücken bald in den wohlverdienten Feierabend marschieren konnten.