Daycamp 2018

(Er)Schrecken in Monstopia

Rund ums CVJM-Haus und in der näheren Umgebung findet seit zehn Jahren das Daycamp statt: Ein tolles Ferienprogramm im Rahmen der städtischen SIMSON-Ferien-Aktion, ausgerichtet vom CVJM und als Start in die Sommerferien. Ein großes Team hat fünfzig Kindern unvergessliche Erlebnisse geschenkt. Daycamp-Leiterin Mareike Kreitz berichtet von dieser heißen Sommerwoche und einer monstermäßigen Spielidee.

Neben den täglichen Abenteuern und kniffligen Aufgaben, die wir zu bewältigen hatten, standen uns in der heißen Augustwoche ein Pool und viele Wasserbomben zur Verfügung, die uns Abkühlung verschafften. In unserer Mittagspause hörten wir – passend zu unserer Tagesaufgabe – Mutmachendes: biblische Geschichten, die uns zeigen konnten, dass Gott in allen Situationen bei uns ist und uns neue Lösungen zeigt.

Sonst ging es monstermäßig zur Sache! In Monstopia waren die Erschreckmonster ausgegangen. Neun neue Monster wurden gecastet und dazu angeleitet, gute Erschreckmonster zu werden. Wir – die Neuen – waren so erfolgreich, dass wir schon am zweiten Tag unseren ersten Erschreckauftrag bekommen sollten!

Ohne Energie geht nix

Doch oh Schreck! Die Energiereserven der ganzen Stadt waren aufgebraucht und wir mussten mit Hilfe von Transportwagen – die Menschen nennen es Schubkarre – die Energiereserven aus der ganzen Stadt zusammenkarren. Als wir dann endlich kleine Kinder erschrecken konnten, gab es ein neues Problem. Wir mussten aufpassen, dass uns diese kleinen Dinger nicht berühren. Als echte Anfänger lösten wir oft Alarm aus! Einen erwischte es ganz übel: nur mit Hilfe eines dicken Klopapierverbandes konnten wir ihn noch retten! Und überhaupt: die Menschen wehrten sich mit Wasser und versuchten uns von allem abzuhalten. Aber wir waren stärker!

Doch ein Menschenkind hatte sich in unsere Monsterwelt eingeschlichen. Wir hatten nicht richtig aufgepasst! Ganz schnell, der Boss durfte das nicht mitkriegen, musste die Kleine wieder nach Hause gebracht werden. Mitten in der Menschenwelt bauten wir uns gut getarnte Lager. Aber in der Indianerschlucht lauerten überall Gefahren. Nach langer Suche fanden wir die richtige Tür, um das Mädchen zurück in seine Welt zu schicken. Doch nur noch einzelne Splitter waren davon übrig. Wer sabotierte uns? Wer verhinderte, dass das Mädchen nach Hause kam?

Herausforderung für alle

Mit Cleverness und Teamgeist setzten wir die Tür zusammen und jeder ging glücklich seiner Wege. Schon am nächsten Tag in bester Erschreckerlaune erfuhren wir, dass Lachen wohl doch bessere Energie entwickelt als Erschrecken. Trotz aller Skepsis stellten wir unser Energiesystem auf Lachenergie um und begannen, die Energiereserven des Landes aufzufüllen. Doch zu früh gefreut! Am letzten Tag unseres Monstereinsatzes wurden wir noch einmal großartig verwirrt und mussten all unsere Sinne einsetzen, um Monstopia von einem bösen Halunken zu befreien. Alles ging gut – das könnt ihr euch ja denken! Und nun sind wir gespannt, welches Abenteuer nächstes Jahr auf uns wartet.